«

»

Aug 22

Energiewende KW34: Schlechte Noten für Frau Merkel

 

Schlechte Noten für Frau Merkel

veröffentlicht am 22.08.2014, 13:50 von Julia RiederKommentare: 0

Bild: Bernd Sieker (CC BY-SA 2.0)

Presseschau KW 34

Angela Merkel wird für ihre Umsetzung der Energiewende heftig kritisiert, ein Stromanbieter fordert schärfere Kontrollen der eigenen Branche, und Solaranlagen kann man neuerdings auch mieten – mehr zu diesen und weiteren Themen in der aktuellen Presseschau.

Schlechte Noten für die Energiewende

Wie süddeutsche.de berichtet, übt der Bundesrechnungshof scharfe Kritik an der Umsetzung der Energiewende durch die schwarz-gelbe-Koalition in der vergangenen Legislaturperiode. Die Prüfer beklagen vor allem hohe Kosten durch unklare Aufgabenverteilung und mangelnde Expertise. „Bundesministerien setzten daher Maßnahmen unkoordiniert, uneinheitlich und teilweise redundant um”, heißt es in einem Bericht von Anfang August.

Gibt es ein grünes Beschäftigungswunder?

Zwar sind die Hauptziele der Energiewende Klimaschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, aber wenn es um die Vorteile des Umstiegs auf erneuerbare Energien geht, wird auch gerne auf ihre Funktion als Wachstumsmotor für den deutschen Arbeitsmarkt verwiesen. Faz.net erörtert die Frage, ob dem wirklich so ist und stellt fest, dass es schwierig ist, grüne Arbeitsplätze zu beziffern.

Extraenergie-Chef fordert schärfere Kontrollen am Strommarkt

Mit der Reform des EEG soll der Anstieg der Strompreise gebremst werden. In einem Interview auf Berliner-Zeitung.de äußert sich Samuel Schmidt, Geschäftsführer des Stromanbieters Extraenergie zu der Frage, wann Strom endlich wieder günstiger wird, fordert eine stärkere Kontrolle der Stromanbieter durch die Bundesnetzagentur und erklärt, warum er Solaranlagen auf Dächern der Kunden klasse findet.

Solaranlagen mieten statt kaufen

Weil sich nicht jeder eine Solaranlage für sein Dach leisten kann, bieten nun einige Stadtwerke Solarmodule zur Pacht an. Der Pächter zahlt einen Grundpreis, im Gegenzug sorgen die Stadtwerke für Installation und Betriebsführung der Anlage. Nicht selbst verbrauchter Strom wird ins Netz eingespeist. Die Idee klingt gut, doch wie topagrar.com berichtet, gibt es bisher kaum Interessenten.

Der Bodensee als Heizung

Künftig könnten mit Wasser aus dem Bodensee bis zu 300.000 Häuser geheizt bzw. im Sommer gekühlt werden. Die thermische Nutzung des Seewassers war bisher nur mit Sondergenehmigung möglich, nun hat die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) den Weg für eine umfassende Nutzung frei gemacht. Wie genau der Prozess des Heizens mit Seewasser funktioniert, erklärt die Wiwo Green.

[whohit] Energiewende KW34: Schlechte Noten für Frau Merkel [/whohit]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>